Panoramaweg

Unter dieser Überschrift bieten wir dem urlaubenden Wanderer zwei Routen mit einer Länge von sechs bis acht Kilometer an, die wir abwechselnd abwandern. Der Treffpunkt ist die Dorfmitte von Oberschwaningen am Gasthaus zur Rose.
Die von uns individuell für Sie ausgewählten Wege, ohne nennenswerte Steigungen sind gut begehbar. Empfohlen wird Wanderkleidung und geschlossenes Schuhwerk. Die Strecke weist keine nennenswerten Steigungen auf. Begleitung durch geschulte Gästeführer. Suchspiel für Kinder. Mehr Infos >>>

Wandervorschlag I

Zu Rittern, Römern und Kirche

Wir starten am Dorfplatz und wandern etwa 100 m auf der Ortsstraße, linker Hand wird der Kirchturm der Cyriakuskirche sichtbar,  und biegen dann rechts auf die Kreisstraße nach Großlellenfeld ein. Diese Straße verlassen wir kurz nach dem Ortsende und streben einem Waldstück zu.

Im Westen grüßt der Hesselberg herüber. Ihr Begleiter wird Sie über die geologischen, geschichtlichen und die dort zu findende seltene Flora informieren. Vor Betreten des Waldes legen wir einen ersten Halt an einem Insektenhotel ein. Dort haben wir auch einen prächtigen Rundblick. Im Süden eröffnet sich ein Blick am weißen Altentrüdinger Kirchturm vorbei über Wassertrüdingen hinweg bis zum Beginn des Nördlinger Rieses und am Horizont  ist
der Oettinger Forst sichtbar. Wenn wir den Blick weiter entgegen dem Uhrzeigersinn schweifen lassen, sehen wir den Ort Obermögersheim mit dem Wachtlersberg und dahinter erhebt sich der Hahnenkamm, ein Ausläufer der Fränkischen Alb mit der gleichen geologischen Eigenschaften und Flora wie der Hesselberg.

Blick über Oberschwaningen hinweg nach Obermögersheim und zum Wachtlersberg

Nach kurzer Rast gehen wir weiter durch den Wald und nach wenigen Metern wird im Tal der Dennenloher See sichtbar. Dann geht es bergab. Am Ende des Waldes biegen wir nach rechts ab und erreichen nach etwa 20 Minuten ein frühgeschichtliches Hügelgrab, das wir kurz besichtigen.

Burgkapelle Eybburg

Dann führt uns der Weg nach Eybburg, dem einstigen Ansitz der Reichsritter von Eyb. Dort besteht die Möglichkeit zum Besuch der noch bestehenden Burgkapelle (im Privatbesitz) und der Besitzer spielt für Sie auf der Elektroorgel und zeigt uns die Reste der einstigen noch vorhandenen Befestigungsanlagen der Burg.

Nach diesem Aufenthalt streben wir der Kirche von Großlellenfeld zu und kommen zunächst zum Ort Kleinlellenfeld. Im Talgrund zwischen diesen Ortschaften verlief einst der römische Limes.

Kurz bergab und dann leicht bergauf gelangen wir zur imposanten Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Kirche Großlellenfeld

Ihr Begleiter erläutert Ihnen dieses sakrale Bauwerk und wir setzen unsere Wanderung durch den Ort und das auf einer Anhöhe liegende Neubaugebiet fort. Bevor wir wieder talwärts wandern wird wiederum der im Wiesengrund liegende Dennenloher See sichtbar und dahinter erhebt sich der Hesselberg in einer ganz anderen Perspektive. Nach etwa 30 Minuten erreichen wir die rekonstruierte Limesmauer und entlang des Sees geht es nun dem Ausgangspunkt der Wanderung entgegen, den wir nach etwa drei Stunden Wanderzeit erreichen.

Dennenloher See

 

Wandervorschlag II

Natur genießen –
zur barocken Kirche der besonderen Art und zur ehemaligen markgräfliche Sommerresidenz

Wir starten auch bei dieser Wanderung am Dorfplatz und wandern durch den Ort. Nach wenigen Metern wird rechter Hand die Cyriakuskirche sichtbar.

Nach einem kurzen Wegstück auf der Kreisstraße biegen wir nach links ab und weiter geht’s entlang eines Wiesengrundes. Vor uns im Westen erhebt sich wiederum der Hesselberg, der uns auf der gesamten Wanderung begleiten wird. Nach etwa 1 km wird im Süden der Turm der Kirche von Unterschwaningen sichtbar und rechter Hand erblicken wir den schlanken Turm der Dennenloher Schlosskapelle und die weißen Kamine von Schloss Dennenlohe grüßen herüber. Dann wandern wir südwärts und erreichen nach etwa 15 Minuten Unterschwaningen.

Vor dem Überqueren der Staatsstraße liegen vor uns die Gartenmauern der einstigen Hofgärtnerei und halblinks erblicken wir das imposante Hofgärtnerhaus. Es geht kurz entlang der Straße und wir biegen dann in eine Lindenallee ab und der Weg führt uns in den ehemaligen Schlossbereich.

Ehemaliger Marstall

Wir durchqueren den Nordhof des Marstallgebäudes und gelangen zur Dreifaltigkeitskirche in der Mitte des Dorfes. Ihr Begleiter wird Ihnen nach dem Betreten die Baugeschichte dieser Barockkirche erklären. Der Innenraum des Gotteshauses wird vom aufstrebenden Kanzelaltar mit der darüber befindlichen Orgel und von der Fürstenloge über dem Haupteingang beherrscht.

Kanzelaltar

Nach etwa 20 Minuten verlassen wir die Kirche und unser Weg führt weiter durch den einstigen höfischen Bereich der markgräflichen Sommerresidenz. Große Teile dieses Schlosskomplexes wurden nach Gründung des Königreiches Bayern abgebrochen. Sehenswert sind unter anderem noch die Reste des künstlichen Kanals, der vormalige Hofgarten und die vier geschmackvoll renovierten Eckpavillons des Sommerschlosses. Wir verlassen diesen Bereich in östlicher Richtung, biegen nach Südosten ab und wandern entlang der Hofgartenmauer. Nach etwa 150 m schlagen wir den Weg ein, der uns auf eine Anhöhe führt. Oben angelangt eröffnet sich ein imposanter Rundblick. Dem Uhrzeigersinn folgend erblicken wir Südosten das Dorf Obermögersheim, im Süden Alten- und Wassertrüdingen, im Südwesten den Oettinger Forst und im Westen wiederum Mittelfrankens höchste Erhebung, den Hesselberg. Im Nordwesten geht unser Blick bis zur Ortschaft Dambach und das Waldgebiet Heide sowie unmittelbar vor uns die Dächer von Dennenlohe und Oberschwaningen. Nach kurzer Rast setzen wir den Weg in der eingeschlagenen Richtung fort, biegen entweder links ab und wandern dem Ausgangspunkt unserer Tour entgegen, den wir nach etwa 40 Minuten erreichen oder Sie machen von  der Möglichkeit gebrauch, eine Stippvisite zu einem frühgeschichtlichen Bodendenkmal (Keltengrab) zu machen. Wenn Sie dies wünschen verlängert sich die Gehzeit um ca 40 Minuten.

Wir wandern an folgenden Tagen:

 

>Donnerstag, 16. März 2017, Sonntag, 21. Mai 2017 und Dienstag, 05. September 2017

Die Wanderung führt durch die Natur rund um die Orte Ober- und Unterschwaningen mit wechselnder Besichtigung der Kirchen in Unterschwaningen oder Großlellenfeld. Die Wanderstrecke ist leicht begehbar, 6 bis 8 km lang und dauert etwa 3 Stunden (einschl. Kirchenbesichtigung).

Treffpunkt zu beiden Wanderungen:

 

Um 13.00 Uhr in der Dorfmitte von Oberschwaningen am Gasthaus Zur Rose.

Hinweise:

 

Suchspiel für Kinder!

Es wird das Tragen von geschlossenem Schuhwerk empfohlen. Es besteht Haftungsausschluss.

Für Gruppen ab fünf Personen wird die Wanderung nach Rücksprache auch zu anderen Terminen in der Zeit von Ostern bis Oktober durchgeführt.

Weitere Infos über KONTAKT oder Walter Oberhäußer, Telefon: 09836/434

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